Turbinen
Peltonturbine
Diese Aktionsturbine in klassischer Bauweise kommt häufig zum Einsatz in TWKW. Sie erreichen sowohl im
Volllastbetrieb als auch im Teillastbetrieb (bis 30% von Qmax) sehr hohe Wirkungsgrade bis 90% (ab 30%
Beaufschlagung > 85% Wirkungsgrad) und die Möglichkeit, den Durchfluss auf einer großen Bandbreite zu
variieren. Sie ist jedoch auf einen freien Auslauf angewiesen und wird daher meistens oberhalb des
Reservoirbehälters platziert. Die PT zeichnen sich durch eine einfache Konstruktion aus. Je nach Schwankung
der Wassermengen können sie 1- bis 6-düsig gebaut werden. Sie sind somit vielen Projektsituationen anpassbar.
Der mittels der Düse geformte Wasserstrahl tritt unter athmosphärischem Druck auf die Laufradschaufeln. Dort
erfolgt eine Umleitung um 180 Grad. Wenn sich die Schaufel im Betrieb mit etwa einer halben Strahlgeschwindigkeit
bewegt, steht das umgelenkte Wasser still und hat somit seine gesamte kinetische Energie abgegeben. Es verfügt
nur noch über die potentielle Energie, um im Turbinengehäuse nach unten zu fallen (freier Auslauf).
Die Lebensdauer einer Peltonturbine beträgt 40 und mehr Jahre.
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